Am Eisberg vorbei – neue Ideen für die Werften in MV

Pressemitteilung zur Zukunft der maritimen Industrie in MV

Nach den vielen Weltkrisen der Vergangenheit beschäftigt die gegenwärtige Werftenkrise in Mecklenburg-Vorpommern die Mitarbeiter, viele Bürger und ihre Bürgerschaft, Parteien und Verbände sowie die Unternehmen im Land. Neue Lösungen müssen her. Deshalb haben sich namhafte Institutionen aus Mecklenburg-Vorpommern als Arbeitskreis zur Zukunft der Werften in MV getroffen.

Wir, das sind:

Dieser Arbeitskreis ist noch jung, dennoch wurden bereits gemeinsam wichtige Hauptforderungen erarbeitet. Die Teilnehmer vertreten verschiedene Interessen, aber gerade in diesen unterschiedlichen Perspektiven liegt die Stärke des Arbeitskreises. Wichtig zu betonen ist, dass Vertreter des Arbeitskreises auch im Austausch mit der Werft stehen.

Unsere Hauptforderungen sind:

Die Werften können nicht bis 2024 warten. Stattdessen sollten bereits jetzt neue Konzepte für die Werften in Mecklenburg-Vorpommern mit neuen Produktionsmöglichkeiten als Empfehlungen für Investor: innen entwickelt werden.

Die beiden Jahre bis 2024 könnten damit sinnvoll genutzt werden

Im nächsten Schritt suchen Vertreter des Arbeitskreises aktiv das Gespräch mit der Politik, um zu diskutieren, wie diese Forderungen gemeinsam in die Praxis umgesetzt werden können. Die Zeit drängt und die Werften mit den Zulieferfirmen bilden das wirtschaftliche Rückgrat unseres Bundeslandes. Auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen profitieren von der hier ansässigen maritimen Industrie.

Die Industrie, welche die Energiewende entsprechend Koalitionsvertrag konkret umsetzen kann, ist vorhanden und braucht jetzt jede Unterstützung. Unsere Motivation ist es, diese Krise in einen Innovationsmotor umzuwandeln. Die einmalige Chance ist da, nun müssen Taten folgen!

Rostock, den 30. März 2022

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